Neue DGUV Branchenregel

Arbeitsschutz für Tischler

Tischler arbeitet mit Gehörschutz; © BGHM

Sägen, Hobel oder auch Handschleifer – es gibt viele Werkzeuge, die im Tischler- und Schreinerhandwerk täglich in Gebrauch sind. Damit geht aber zugleich eine hohe Unfallgefahr einher. Viele Unfälle sind beispielsweise auf eine falsche Handhabung von Werkzeugen oder unsachgemäßes Einrichten von Maschinen zurückzuführen. Die neue Branchenregel 109-606 „Tischler- und Schreinerhandwerk“ der DGUV fasst rechtliche Bestimmungen und Normen, mögliche Gefährdungen und die wichtigsten Präventionsmaßnahmen zusammen und gibt praktische Hinweise für einen erfolgreichen Arbeitsschutz in den Unternehmen der Holzbranche. Gängige stationäre Maschinen werden dargestellt und die Maßnahmen für sicheres Arbeiten an der jeweiligen Maschine erläutert. Da die Arbeit auf Bau- und Montagestellen, wo hauptsächlich Handmaschinen verwendet werden, für das Tischler- und Schreinerhandwerk immer wichtiger wird, geht die Branchenregel auch ausführlich auf diese Arbeitsgeräte ein.
Neben den Grundlagen für den Arbeits- und Gesundheitsschutz vermittelt die Schrift außerdem praktisches Wissen über Holzstaub, Brand- und Explosionsschutz und Gefahrstoffe, wie etwa Lacke und Lasuren. Sie gibt Hinweise zu Organisationsmaßnahmen für die Arbeiten auf Baustellen, zum Beispiel zu Arbeitsplätzen und Verkehrswegen, Gerüsten und fahrbaren Bühnen oder der Ladungssicherung.

Weitere Informationen

Die DGUV-Regel 109-606 zum Download auf bghm.de