SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard

Gefährdungsbeurteilung aktualisieren

© photo5963 / 123RF.com

Grundsätzlich gilt, wie das BMAS in seinen FAQ mitteilt (Stand Mitte Mai 2020): Auf betrieblicher Ebene ist die von den staatlichen Stellen festgestellte Infektionsgefährdung zugleich auch eine Gefährdung für die Sicherheit und die Gesundheit der Beschäftigten. Der Arbeitsschutzstandard ist wie „Stand von Technik, Arbeitsmedizin und Hygiene sowie sonstige gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse“ gemäß § 4 Nr. 3 ArbSchG vom Arbeitgeber bei seinen Arbeitsschutzmaßnahmen zu berücksichtigen.

Unabhängig davon sind Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes sowie die Verordnungen der Länder dazu verbindlich. Die Infektionsgefährdung wird damit Bestandteil der Gefährdungsbeurteilung des Arbeitgebers zur betrieblichen Pandemieprävention. Die Gefährdungsbeurteilung muss entsprechend aktualisiert, die Schutzmaßnahmen angepasst und deren Wirksamkeit überprüft werden. Der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard der Bundesregierung gibt damit Sicherheit bei Auswahl und Umsetzung geeigneter Maßnahmen zum betrieblichen Infektionsschutz, wie zum Beispiel zusätzliche Hygieneregeln, Abstandsgebote und organisatorische Regelungen zur Minimierung von Kontakten.

BMAS/red

Weitere Informationen

FAQ zum Deutschen Arbeitsschutzstandard auf bmas.de