Corona-Pandemie

Unterstützung in Krisenzeiten: Die BGHM steht mit Rat und Tat zur Seite

3D Kreuzworträtsel mit den Wörtern Stop Covid19 und Coronavirus; © almagami/123RF.com

Das Coronavirus SARS-CoV-2 verbreitete sich zu Beginn des Jahres 2020 in Windeseile und hatte weltweit Auswirkungen auf alle Bereiche des Lebens. Die BGHM reagierte umgehend mit einem breit angelegten Service-Paket, um ihre Versicherten und Mitgliedsunternehmen auch in dieser Krise umfassend zu beraten. Dieses wird kontinuierlich um neue Angebote ergänzt.

Wegen des Coronavirus musste sich die deutsche Wirtschaft schnell auf grundlegende Veränderungen einstellen. Unternehmen mussten die wirtschaftlichen Folgen so gut wie möglich auffangen und gleichzeitig ihre Belegschaft vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen. Viele Beschäftigte wechselten ins Homeoffice, während andere beispielsweise in der Produktion, auf Baustellen oder in dringenden Fällen nach wie vor beim Kunden vor Ort arbeiteten. Mit ihrem kontinuierlich erweiterten Angebot, das stets an die aktuellen Entwicklungen angepasst wird, unterstützt die BGHM ihre Mitgliedsunternehmen bei den neuen Herausforderungen.

Corona-Newsroom – alles auf einen Blick

Zu Beginn der Corona-Krise war schnell von einer „dynamischen Lage“ die Rede: Beinahe täglich gab es von vielen verschiedenen Stellen neue Informationen, Empfehlungen oder Verordnungen. Damit Unternehmerinnen und Unternehmer, aber auch Beschäftigte einen verlässlichen Überblick behalten konnten, stellte die BGHM umgehend einen „Newsroom“ online: Auf dieser themenbezogenen Seite finden sich sämtliche für den Arbeitsschutz in den Branchen Holz und Metall relevante Meldungen, hilfreiche Medien und Unterstützungsangebote. Dazu gehören auch Hinweise auf erforderliche Maßnahmen wie beispielsweise die Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung sowie Links zu weiteren wichtigen  Informationsquellen.

Praxisnahe Handlungshilfen zum Schutz vor dem Virus

Die BGHM konkretisierte den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard – mit dem das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im April einen bundesweit einheitlichen Mindeststandard für die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit festlegte – direkt nach dem Erscheinen in Handlungshilfen und stellt darin die auf die jeweiligen Branchen und Tätigkeiten abgestimmten Schutzmaßnahmen übersichtlich und anschaulich dar. Das Ziel: holz- und metallverarbeitenden Betrieben Hilfestellungen zu geben, damit sie die empfohlenen Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus beispielsweise auf Baustellen oder bei der Maschinenbedienung praxisnah umsetzen können.

Auf der Webseite findet sich auch ein Überblick über Handlungshilfen, Maßnahmen und Hinweise explizit zum infektionsgerechten Lüften in Zeiten der SARS-CoV-2-Pandemie. Gibt es neue wissenschaftliche Erkenntnisse oder Standards, die Einfluss auf die notwendigen Arbeitsschutzmaßnahmen haben, werden die Handlungshilfen aktualisiert.

Viele Fragen und fundierte Antworten im FAQ

Um die vielen Fragen der Mitgliedsbetriebe zur Corona-Krise zu beantworten, richtete die BGHM verschiedene Kanäle ein: Neben der individuellen Beratung durch die Aufsichtspersonen vor Ort, per Telefon, Mail und Online-Sprechstunden stellte sie mit einem FAQ (frequently asked questions – häufig gestellte Fragen) ein umfangreiches Informationsangebot zum Coronavirus, zu versicherungsrechtlichen Fragen und zu Arbeitsschutzmaßnahmen zur Verfügung.

Unterweisungen und Betriebsanweisungen

Die BGHM unterstützt Unternehmerinnen und Unternehmer zudem mit speziellen Muster-Unterlagen und Hilfen zu Unterweisungen und Betriebsanweisungen dabei, das Infektionsrisiko durch das Coronavirus in die Betriebsanweisung aufzunehmen und Unterweisungen zu gestalten, die das Thema aufgreifen. Die Dokumente dienen somit als Basis und müssen lediglich an die Gegebenheiten vor Ort angepasst werden.

Digital präsent

In Ergänzung zum Seminarprogramm in Präsenzform hat die BGHM während der Corona-Pandemie ihr digitales Qualifizierungsangebot verstärkt. Ob rund um die Uhr verfügbare folienbasierte Videos in den „Quick and Safe – Praxisinformationen“, virtuelle Sprechstunden mit den Expertinnen und Experten der BGHM oder Online-Seminare: Alle Angebote sind passgenau aufbereitet, um aktuelle sowie grundsätzliche Fragestellungen der unterschiedlichen Akteure des betrieblichen Arbeitsschutzes zu beantworten.

Alle offen zugänglichen Angebote finden sich im eigens eingerichteten Lernportal, darunter ein Online-Kurs zur „Unterweisung im Betrieb“. Nach Absage von Messen und Veranstaltungen vor Ort war die BGHM an virtuellen Angeboten beteiligt, um trotz der veränderten Umstände das Thema Arbeitsschutz in die Fachöffentlichkeit zu tragen: So fand die Fachmesse Arbeitsschutz Aktuell im Oktober beispielsweise gemeinsam mit der DGUV ausschließlich digital statt.